Übergabe der Spendendose an das Kinder-Hospiz Sternenbrücke am 07.06.2017

Bei unser Jubiläumsfeier am 20.05.2017 haben wir eine Spendenaktion zugunsten des Kinder-Hospizes Sternenbrücke veranstaltet. Die Spendendose wurde am 07.06.2017 an Frau Schüddekopf vom Kinder-Hospiz Sternenbrücke übergeben. Wir freuen uns, dass wir mit der Unterstützung unserer Besucher der Sternenbrücke 362,00 Euro übergeben konnten und wünschen der Sternenbrücke weiterhin alles Gute!

Wir hatten Besuch aus der Sternenbrücke Rissen (Mai 2015)

Die beiden Brüder  Fiwos und Iridanos wollten gern mal "richtig" handwerken, schrauben und basteln. Dies haben wir den Geschwistern  an einem Vormittag Ende Mai 2015 in unserer Werkstatt ermöglicht und eine Montagewand erstellt, wo sie nach herzenslust werken, schrauben und messen konnten. Fiwos und Iridanos sind stolz auf ihr Rohrsystem, welches sie alleine und nach eigenen Vorstellungen angefertigt haben. Wir alle hatten einen schönen Vormittag und freuen uns, einen Herzenswunsch erfüllt zu haben.

Assistierte Ausbildung als Chance (Zeitungsartikel aus der UeNa)

 

Heist. Andreas Wiechers ist vielfach angesprochen worden

auf diesen Besuch. DieUeNa berichteten über eine

Hospitanz des Heistmer Handwerkermeisters beim

SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann in Berlin.

Eine Woche konnte er bei fast allen Terminen des Parlamentariers

dabei sein. Möglichmachte es das Programm

„Seitenwechsel“ der schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten

mit der Handwerkskammer Lübeck. Wiechers konnte sich davon

Überzeugen, dass im Bundestag kräftig gearbeitet wird.

Rossmann stattete nun dem Heistmer Heizungsbauer

einen Gegenbesuch ab. Bei dem Gespräch dabei war auch

Wiechers Kompagnon Lutz Scholz. Vor 19 Jahren wurde

das Unternehmen gegründet. Man wuchs kontinuierlich.

Jetzt sind es 16 Mitarbeiter, darunter zwei Auszubildende.

Gerne würden Wiechers und Scholz in jedem Jahr einen

„Stift“ einstellen, doch die schulischen Leistungen der

Bewerber reichen aus ihrer Sicht dafür nicht aus. Notwendig

ist ein guter Hauptschulabschluss. Der Bewerber müsse

„mit Freude und Interesse dabei sein“, sagen sie. Auch

Mädchen werden genommen. Rossmann weist auf das

Modell der „assistierten Ausbildung“ hin. Ein Vertreter eines

Bildungsträgers begleitet den Azubi, hilft ihm bei Problemen.

Für die Arbeit des Assistenten gibt die Bundesagentur

für Arbeit einen Zuschuss. Bei der Andreas Wiechers

Heizungsbau GmbH kümmert man sich auch um die Qualifizierung

der eigenen Mitarbeiter. So macht derzeit einer seinen

Meister und wird dabei von dem Unternehmen unterstützt.

Rossmann erweist in diesem Zusammenhang auf das Meister-Bafög, das 1997 eingeführt wurde und 2016/17erhöht wird. Kritisch sehen Handwerker und Genosse alle Versuche, via Europa den Meisterbrief

auszuhebeln. Rossmann verwies auf einen gemeinsamen

Antrag der CDU/CSUund der SPD-Fraktion. Danach

soll die Bundesregierung den Meister stärken, denn er

bedeutet erfolgreiche Unternehmerqualifizierung, Basis

für handwerkliche Qualität und hat eine besondere Bedeutung

für die duale Ausbildung.

Das Thema Qualifizierung sehen die beiden auch vor

dem Hintergrund der Nachfolgersuche. Zwar sind sie erst 47 und 52 Jahre alt, wollen jedoch rechtzeitig die Weichen stellen. Der Neue müsste in den Betrieb hineinwachsen,

und dazu bräuchte man drei, vier Jahre, erklären sie.

 

 

 

Seitenwechsel:

Heistmer Handwerksmeister im Bundestag !
Eine Woche hospitieren bei Dr. Rossmann in Berlin

(Berlin) „Der Austausch mit Handwerksbetrieben aus meinem Wahlkreis ist immer wieder fruchtbar und wichtig für meine Arbeit“, so der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete und Sprecher der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein Dr. Ernst Dieter Rossmann. Deshalb haben die schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten mit der Handwerkskammer Lübeck vereinbart, dass Aktive aus dem Handwerk 1 - 2 Wochen im Jahr in den Bundestagsbüros in Berlin hospitieren können. Die Abgeordneten erstatten entsprechend einen Gegenbesuch und gehen in die Handwerksbetriebe vor Ort.

So verbrachte auch Andreas Wiechers, Heizungsbauer aus einem Heistmer 15-Personen-Betrieb, eine Woche im Bundestagsbüro von Rossmann. Herr Wiechers absolvierte in seiner Bundestagswoche ein umfangreiches Programm, hatte detaillierte Einblicke in den Büroablauf und zahlreiche Gespräche mit seinem „Partner-Abgeordneten“. Er nahm an der Arbeitsgruppen- und Ausschusssitzung für Bildung und Forschung genauso wie an der Sitzung der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein und an einer Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion teil. Eine Führung im Bundeskanzleramt war auch mit im Programm. Auf der Besuchertribüne des Plenarsaals konnte Andreas Wiechers unter anderem die spannende Debatte zur Sterbehilfe und zur Grundgesetzänderung für die Hochschulen miterleben. Bei dieser Debatte hatte auch Ernst Dieter Rossmann als Hauptredner für die SPD das Wort ergriffen. Auch an Abendterminen konnte der Heistmer Handwerksmeister teilnehmen, wie z.B. am Treffen der „Küstengang“, der SPD-Bundestagsabgeordneten aus dem Norden Deutschlands, oder an einem Diskussionsabend der Wissenschaftsorganisationen.

Einen besonderen Eindruck bei Andreas Wiechers haben bei seiner Reichstagswoche nicht nur die weitläufigen Räumlichkeiten hinterlassen, sondern auch wie unproblematisch es war, als temporärer Besitzer eines Hausausweises Zugang zu Sitzungen und Informationsveranstaltungen zu bekommen. Wiechers: „Der Bildungsurlaub in Berlin hat sich gelohnt. Politik so hautnah mit zu erleben, war eine wichtige Erfahrung. Ich freue mich, wenn Herr Rossmann meinen 15-Mann/Frau-Betrieb besuchen kommt. Dann kann ich mich für die tolle Woche in Berlin revanchieren.“

Für Andreas Wiechers waren diese Berliner Tage sehr spannend und ereignisreich. Insbesondere die Vielfalt der Themen beeindruckte den Wahlkreisgast. Mit dem Schwerpunktthema der beruflichen Bildung und der Meister-Weiterbildung standen in der Bundestagswoche unter anderem Anliegen obenan, die auch für das Handwerk allgemein und den Meister-Betrieb von Andreas Wiechers sehr wichtig sind. Ernst Dieter Rossmann: „Unser Ziel ist es, noch in dieser Legislaturperiode das Meister-BAföG deutlich zu verbessern. Wir brauchen hier mehr Gleichstellung auch zur akademischen Bildung.“